Kürbis süß zubereiten

Kürbis kann mehr als nur Suppe. Wir geben Dir Inspiration, um gleichzeitig auch ein herbstliches Dessert zu Deinem Hauptgang zu servieren.

Wenn Du an Kürbis denkst, dann verbindest Du damit bestimmt die Klassiker, wie Kürbiscremesuppe oder, wenn Du ein passionierter Italienfan bist, vielleicht auch noch Kürbisrisotto. Sonst werden Dir vermutlich viele Dinge in den Kopf schießen, die nichts mit Essen zu tun haben. Wie Kürbislaternen, Halloween oder, als echter Simpsonsfan, der große Kürbis. Allerdings tust Du diesem Allrounder damit unrecht, denn Du kannst mit Kürbis die leckersten süßen Sünden zaubern, die Deine Seele an einem kalten Herbsttag wärmen.

Was kannst Du alles an Süßspeisen aus Kürbis zaubern?

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Wenn Du gerne Serien siehst, die ihren Ursprung in Amerika haben, dann wird Dir die Pumkin Pie schonmal begegnet sein. Und Du solltest sie nicht nur sehen, sondern auch einfach mal selbst zaubern. Denn diese Tarte wird mit Kürbispüree gefüllt, das durch wunderbare Gewürze einen außergewöhnlichen Geschmack erhält. Aber auch, wenn Du ein absoluter Fan von Käsekuchen bist, so kannst Du diesen auch mit Kürbis zubereiten. Jedoch solltest Du dann die amerikanische Variante wählen und die Käsekuchenmasse einfach mit Gewürzen und Kürbispüree verfeinern. Zimtschnecken, Cupcakes oder auch Kürbisbrot mit Walnüssen und Schokodrops führen Dir vor Augen, dass der Kürbis viel mehr kann, als nur Suppe.

Wenn Du gar nicht so auf Kuchen und Gebäck stehst, aber süchtig nach Kaffee bist, dann probier doch mal einen Becher Pumkin Spice Latte oder eine andere Spezialität aus, die Du mit Gewürzen und Kürbispüree oder Kürbissirup verfeinerst. Eine raffinierte Idee ist es, den Kürbis mit Honig, Gewürzen und etwas Öl aufs Backblech zu geben und dann mit Eiscreme zu essen. Du siehst also, dass Dein Kürbis mehr sein kann als nur eine schnöde Laterne. Oder Du machst trotzdem eine Laterne daraus und nimmst das leckere Fruchtfleisch für süße Sünden. So macht Dein Kürbis direkt mehrere Menschen glücklich!

Welchen Kürbis sollst Du nehmen?

Eine wichtige Entscheidung ist die Wahl des richtigen Kürbisses. Denn es gibt viele Sorten, die für die unterschiedlichsten Gerichte geeignet sind. Wenn Du Deinem Kürbis eine süße Note verleihen willst, dann solltest Du entweder zum Hokkaido oder zum Butternut Kürbis greifen.

Der Hokkaido hat den Vorteil, dass Du ihn komplett mit Schale verwenden kannst. Dadurch musst Du nur die Kerne entfernen (die im Ofen übrigens noch zu knusprigen Snacks verarbeitet werden können) und kannst direkt loslegen. Zudem wird die Farbe von Deinem Kürbispüree intensiver, da viele natürliche Farbstoffe direkt in der Schale stecken. Der Geschmack ist etwas intensiver und Du solltest Deine Süßspeise langsam damit verfeinern, damit Du einen richtig guten Geschmack erzielst.

Der Butternutkürbis ist viel milder im Geschmack und das Fruchtfleisch ist eher gelblich als orange. Dadurch sehen Deine Süßspeisen, besonders bei Gebäck, etwas blasser aus. Zudem musst Du die Schale vom Butternut Kürbis entfernen, um ihn verarbeiten zu können. Allerdings ist das durch das Backen im Ofen oder mit dem Sparschäler schnell erledigt. Durch den milderen Geschmack solltest Du mit kräftigen Gewürzen, wie Zimt, Kardamom und Nelken etwas vorsichtig sein, damit der Eigengeschmack nicht verloren geht.

Eine Todsünde ist es, Kürbis aus der Dose zu verwenden. Nicht, weil Dosengemüse und -obst generell schlecht sind, sondern weil Du nicht mehr die gewünschte Konsistenz erreichen kannst. Das liegt daran, dass Deinem Kürbis durch das Bad im Sud verschiedene Inhaltsstoffe verloren gehen und dadurch auch die Stabilität. Hinzu kommt noch, dass Du Kürbis in Dosen häufig nur gewürzt oder gezuckert bekommst, was den Geschmack der Rezepte absolut verfälscht. Aber keine Sorge, auch wenn Kürbis zu Deinem neuen persönlichen Must-Have wird, können wir Dich beruhigen. Auch frischer Kürbis lässt sich relativ lange lagern, wenn Du den Stiel unversehrt lässt.

Wie behandelst Du Deinen Kürbis richtig?

Wenn Du gut zu Deinem Kürbis bist, dann schenkt er Dir als Gegenleistung tolle Geschmackserlebnisse. Deshalb solltest Du Wert auf die richtigen Gewürze legen und vor allem mit hochwertigen Gewürzen arbeiten. Wunderbar lässt sich Kürbis kombinieren mit den folgenden Gewürzen:

  • Kardamom
  • Zimt
  • Nelken
  • Muskatnuss
  • Piment und
  • Ingwer

So richtig gut werden Deine Backkreationen jedoch erst, wenn Du Dir Deine eigene Gewürzmischung aus den Gewürzen herstellst. Finde die beste Kombination für Dich heraus! Am besten mischst Du direkt etwas auf Vorrat, so hast Du Deine Gewürzmischung für die Kürbiszeit immer auf Vorrat.

Dadurch, dass der rohe Kürbis ein sehr hartes und festes Fruchtfleisch hat, muss es zunächst weich gemacht werden, um damit zu arbeiten. Dafür kannst Du das Fruchtfleisch in Wasser kochen lassen oder Du halbierst Deinen Kürbis und bestreichst die Hälften mit etwas Öl. Danach legst Du beide Hälften mit den Schnittkanten auf Backpapier und schiebst den Kürbis in den Ofen. Damit Du in Deinen Leckereien keine Kürbisfasern hast, solltest Du das weiche Fruchtfleisch durch Deinen Mixer jagen. Das Kürbispüree kannst Du auch einkochen oder Du frierst es ein. So kannst Du das ganze Jahr über süße Kürbisdesserts zaubern.

Das nächste Mal beim Kochen Deiner Kürbissuppe also auf jeden Fall einen Teil des Kürbis übrig lassen und direkt auch noch ein Dessert zubereiten!

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  • Würze

    Sehr gute Information zu Süßem. Wir verwenden für Marmelade zusätzlich ein wenig Kreuzkümmel.

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