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E-Nummern-Check: Was wirklich hinter den Codes auf Deinem Snack steckt

Ehhhh – E-Nummern?! Ein Blick auf das Verpackungsetikett und Du siehst mehr Hieroglyphen als Zutaten, die Du kennst? Codes wie E 440 oder E 322 auf dem Label erinnern dich eher an ein Chemielabor als an einen leckeren Snack? Da bist Du nicht allein! Aber keine Panik, we got you. Wir sind hier, um das Mysterium E-Nummern zu entmystifizieren. Simsalabim: Zusatzstoffe machen (manchmal) Sinn! Sie sind nämlich oft gar nicht so schlecht wie ihr Ruf, denn viele dieser Substanzen sind natürlichen Ursprungs und essentiell für die Lebensmittelsicherheit.

Ansicht der runden Frucht-Bites zusammen mit frischen Kirschen als dekoratives Pattern auf rosa Grund.

E wie … Europa – Was sind eigentlich E-Nummern? 

Richtig gehört, das „E“ steht für unseren Kontinent. Einfach gesagt, sind E-Nummern Zusatzstoffe, die in der Europäischen Union (EU) für Lebensmittel zugelassen sind. Es muss also kein Warnsignal sein, eine von über 300 E-Nummern auf der Zutatenliste zu finden. Im Gegenteil: Es ist der Beweis, dass diese Substanz streng geprüft und von der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) für sicher befunden wurde. 

Sie werden zum Beispiel eingesetzt, um bestimmte Lebensmittel appetitlicher oder haltbarer zu machen oder sie besser verarbeiten zu können. 

Zu den häufigsten Lebensmittelzusatzstoffen gehören:

  • Farbstoffe: Für die Optik.
  • Konservierungsmittel: Damit Dein Snack nicht nach zwei Tagen schlapp macht.
  • Antioxidationsmittel: Verhindern, dass Fette ranzig werden.
  • Emulgatoren: Sorgen dafür, dass sich Fett und Wasser nicht trennen.
  • Geschmacksverstärker: Heben das Aroma hervor.
  • Verdickungsmittel: Geben die richtige Konsistenz.

Pssst: Dass es auch ganz ohne geht, beweisen unsere Früchte: Bei unseren gefriergetrockneten Erdbeeren oder gefriergetrockneten Mangostücken ist die Frucht die einzige Zutat – ganz ohne Konservierungsmittel oder Farbstoffe.

Pflanzen-Power und Co.: Was sind natürliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln?

Oft verbirgt sich hinter einer kryptischen Nummer etwas völlig Harmloses. Natürliche Zusatzstoffe sind zum Beispiel Substanzen, die direkt aus der Natur gewonnen werden, also quasi alte Bekannte. Ein klassisches Beispiel für E-Nummern sind E 300 – nichts anderes als Vitamin C (Ascorbinsäure) – oder E 440 (Pektin), das direkt aus Äpfeln oder Zitrusfrüchten stammt.

Nahaufnahme vom Etikett des Erdbeerfruchtaufstrichs auf dem Glas

Sicherheit & Qualität: Warum sind E-Nummern manchmal unverzichtbar?

In unserem Artikel über Clean Label haben wir schon erklärt, dass „frei von“ nicht immer „besser“ bedeutet. Manchmal sind Zusatzstoffe die stillen Helden der Qualität. Sie sorgen dafür, dass Deine Lieblingssnacks genau so bei Dir ankommen, wie Du sie liebst – mit der idealen Konsistenz und dem vollen Aroma.

Hier sind vier Beispiele, warum Zusatzstoffe bei KoRo zum Einsatz kommen:

  • Für das optimale Mundgefühl: Lecithin (E 322) als Emulgator nutzen wir in unseren Proteinriegeln und Nut Butter Cups, um Fette und trockene Zutaten ideal zu binden. Das verhindert eine krümelige Textur oder einen fettigen Film auf der Oberfläche und sorgt für die nötige Cremigkeit.
  • Pflanzliche Struktur statt Gelatine: Damit unsere Frucht-Bites, Cluster und Marmeladen schön fest werden und trotzdem vegan bleiben, nutzen wir Pektin. Als Verdickungsmittel aus Früchten ist es die ideale pflanzliche Alternative zu Gelatine und sorgt für die richtige, gelartige Textur. Du willst mehr dazu erfahren? Lies in unserem Artikel über pflanzliche Geliermittel weiter!
  • Natürlicher Schutzschild & Balance: Antioxidationsmittel wie Ascorbinsäure (Vitamin C) schützen die Farbe und das Aroma vor Sauerstoff. Zitronensäure rundet das Ganze ab, indem sie die Süße balanciert und den Geschmack während der gesamten Lagerzeit stabil hält.
  • Gewürze, die haften bleiben: Hast Du dich schon mal gefragt, warum bei unseren Curry-Cashews oder dem Chili-Nussmix die Gewürze so wunderbar an der Nuss kleben? Hier hilft Gummi arabicum als natürlicher „Kleber“ aus Akazienbäumen. Er sorgt für ein gleichmäßiges Aroma an jeder einzelnen Nuss, ohne dass das Ganze verklebt oder klumpt.
gewürzte Cashewkerne liegen auf einem hellen Untergrund

Klartext statt Code: Warum wir bei KoRo auf Namen statt E-Nummern setzen

Jetzt, wo Du weißt, warum wir diese funktionalen Helferlein manchmal brauchen, fragst Du dich vielleicht: „Warum finde ich dann kein ‚E‘ auf meinen KoRo-Packungen?“ Die Antwort ist so simpel wie transparent: Wir sprechen lieber Klartext statt Code-Sprache.

Gesetzlich dürfen Hersteller entweder die E-Nummer oder den spezifischen Namen angeben. Wir bei KoRo lieben Transparenz, deshalb haben wir uns für das „Klartext-Prinzip“ entschieden. Wir wählen fast immer den Namen in der Zutatenliste. Warum? Weil wir finden, dass sich „Sonnenblumenlecithin“ einfach besser und verständlicher liest als E 322. Wir wollen nicht, dass Du erst eine Lebensmittelzusatzstoff-Liste wälzen musst, um zu verstehen, was Du gerade isst.

E-Nummern-Tabelle: Diese E-Nummern stecken oft hinter unseren Namen

Wir zeigen Dir in unserer E-Nummer-Tabelle, was sich hinter den einzelnen Codes verbirgt.

Code

Name

Funktion

E 300

Ascorbinsäure

Antioxidationsmittel (schützt Aroma & Farbe)

E 322

Lecithin

Emulgator (für die Cremigkeit)

E 330

Zitronensäure

Säuerungsmittel (für die Balance)

E 414

Gummi arabicum

Stabilisator (für haftende Gewürze)

E 440

Pektin

Verdickungsmittel (für die vegane Struktur)

Ein Blick ins Regal: Welche E-Nummern sollte man meiden?

Hier gilt bei uns das Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Während die meisten Zusatzstoffe in moderaten Mengen unbedenklich sind, setzen wir bei KoRo auf eine bewusste Auswahl. 

Obwohl viele E-Nummern offiziell als sicher gelten, passen einige einfach nicht zu unserer Philosophie von naturbelassenen und hochwertigen Lebensmitteln. Hier ist unsere Liste der Dinge, auf die wir bei allen neuen Produktentwicklungen verzichten:

  • Künstliche Farbstoffe: Stoffe wie E 102 (Tartrazin) oder E 133 (Brillantblau) kommen uns nicht ins Regal. Sie verbessern weder den Geschmack noch die Qualität und sind schlichtweg unnötig, wenn echte Lebensmittel bereits für natürliche Farbe sorgen.
  • Nicht-vegane E-Nummern: Ein großes Thema für unsere Community ist die Frage: Welche E-Nummern sind nicht vegan? Wir meiden daher Stoffe wie E 120 (echtes Karmin aus Schildläusen) sowie Trennmittel wie E 901 (Bienenwachs) oder E 904 (Schellack), damit unsere pflanzlichen Snacks auch wirklich plant-based bleiben.

Mehr Durchblick im Zutaten-Dschungel

Wir hoffen, Du hast jetzt gemerkt: E-Nummern sind kein Grund zur Panik, sondern ein Teil moderner Lebensmittelsicherheit. Es lohnt sich jedoch immer, die Zutatenliste kritisch zu lesen. Wir bei KoRo machen es Dir einfach: Wir setzen auf Qualität, Transparenz und Namen, die man auch ohne Chemie-Studium versteht. Lust auf puren Genuss ganz ohne Schnickschnack? Dann schau Dir unsere naturbelassenen Nüsse oder unsere puren Nussmuse an!

Lea Meinhard

Senior Copywriter & Content DACH

In einem anderen Leben wäre Lea wohl professionelle Mandelmus-Testerin geworden. Da dieser Traumjob (noch) nicht existiert, ist sie solange eben Copywriterin bei KoRo.

Ihre Leidenschaft für Buchstaben begann schon früh (Stichwort: schulweite...

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